Deutschland braucht dringend eine ökologische Abwasserreinigung

Auf Einladung der Ökologisch-Demokratische Partei ÖDP Donau-Ries / Dillingen referiert im Rahmen der Energiewende, der Gewässerreinhaltung und der Schonung von natürlichen Ressourcen Dr.-Ing. Theodora Seretaki über das Wurzelraumverfahren. Dr. Theodora Seretaki befasst sich seit 30 Jahren mit dieser Abwasser-Reinigungsmethode, einem naturnahen Verfahren, das aus mit Schilf bepflanzten Bodenfiltern besteht. Alle Interessierten sind zum Vortrag am Donnerstag, 23. Mai um 19:30 Uhr im Gasthof Goldener Hirsch, Reichsstraße 44, 86609 Donauwörth, eingeladen, der Eintritt ist frei.

Dieses Verfahren, das seit 1974 in Deutschland zum Einsatz kommt, wird weltweit mit großem Erfolg, besonders im industriellen Bereich und bei der Reinigung toxischer Abwässer, angewendet. Als alleinige Energiequelle reicht dabei die Sonne aus - für die Abwasserreinigung wird kein Strom benötigt, wie in herkömmlichen Kläranlagen und kein zusätzliches CO2 produziert. Bei dieser Technik fällt kein Klärschlamm, der aufwendig mit fossilen Energieträgern bearbeitet, transportiert und verbrannt werden muss.

Durch diese Technik ist bei der Abwasserreinigung ein hohes CO2- und Energieeinsparpotential vorhanden, das man momentan leider nicht nutzt. Obwohl dieses Verfahren eine höhere Reinigungseffizienz als die heutigen Reinigungssysteme liefert, konnte sich dieses umweltfreundliche Verfahren bisher nicht etablieren. Eine Mauer der Maschinenherstellerlobby sträubt sich mit allen Mitteln dagegen. Für die "Ertüchtigung" veralteter Kläranlagen wird immer noch auf die herkömmliche Technik und damit auf das falsche Pferd gesetzt. Die ökologischen und ökonomischen Vorteile des Wurzelraumverfahrens bleiben dadurch auf Jahrzehnte ungenutzt.


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